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Nico Daniel Reinold

Geboren 1980 in Bühl/Baden

 

Nach Abitur und anschließendem Zivildienst am Diakonissen-krankenhaus in Karlsruhe begann ich eine Ausbildung zum Pharmazeutisch-Technischen-Assistenten an der PTA-Schule in Landau. Nach 2 Semestern wechselte ich jedoch an die Universität des Saarlandes, und schloss mein Pharmaziestudium 2008 ab. Es folgte die erste Festanstellung als stellvertretender Apothekenleiter in Waldmoor in der Pfalz. Von Anfang an war mir bewusst, wie wichtig ein respektvoller und freundschaftlicher Umgang unter den Kolleg*innen für die Fachkompetenz in der Apotheke ist, und dass die Apothekenleitung und die Führung eines engagierten Teams mir sehr liegen.

Seit 2010 bin ich Filialleiter in der Berlin Apotheke Friedrichshain und leite ein mittlerweile 16-köpfiges Team. Wir betreuen jährlich mindestens 4 Pharmazie-Praktikant*innen, und sind seit 2017 auch Ausbildungs-Apotheke für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte. 

Im Oktober 2018 habe ich zusätzlich ein berufsbegleitendes Studium zum Apothekenbetriebswirt aufgenommen. 

Das Bild, das viele Menschen heute von Apotheker*innen haben, deckt sich nicht mehr mit unserem tatsächlichen Berufsbild. Oft sieht man uns nur noch als überbezahlte Medikamenten-verkäufer. Ich möchte daher unsere Rolle als Gesundheitsdienstleister*innen stärken, und erreichen, dass die immer umfangreicher werdende Beratungsleistung, die wir jeden Tag erbringen müssen, mehr wertgeschätzt und auch entsprechend vergütet wird. Darüber hinaus wäre auch eine höhere Anerkennung der Verantwortung aller Filialleiter*innen wünschenswert, die naturgemäß in einem Dilemma zwischen notwendigem wirtschaftlichem Denken, und dem Ethos des Heilberufs stecken. Diese Doppelrolle könnte man z.B. mit einem eigenständigen Tarifvertrag honorieren.

Des Weiteren liegt mir die Einführung und Anerkennung von Fachapotheken am Herzen, da eine zusätzliche Spezialisierung im weiten Feld der Gesundheitsleistungen wünschenswert ist, aber natürlich auch einen zusätzlichen Arbeitsaufwand darstellt.

Ich sehe die Zukunft der Apotheken vor allem in der engeren Zusammenarbeit mit Ärzten und Praxisteams, um allen Patienten die bestmögliche individuelle Versorgung bieten zu können. Außerdem sollten wir neben der Digitalisierung und Modernisierung der Apotheken auch die Vernetzung untereinander fördern. 

Apotheken brauchen eine starke Lobby, um notwendige Veränderungen zu entwickeln, voranzubringen und auch konsequent durchzusetzen. 

Mein Motto ist nicht nur zuzusehen und alt eingefahrene Wege gehen, sondern Neues und Abwegiges zu wagen, um dadurch die Zukunft aktiv mitzugestalten.

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